|
Geschrieben von: Rieke Bitter
|
|
Samstag, den 24. April 2010 um 12:57 Uhr |
|
Begleithundausbildung
Die Begleithundausbildung beginnt mit dem Basistraining (siehe auch Basisausbildung) und schließt mit einer offiziell anerkannten Prüfung ab (DVG, VDH).
Die Begleithundprüfung ist die Voraussetzung für alle weitergehenden Prüfungen im Bereich des Hundesports und garantiert einen verlässlichen Gehorsam des Hundes. Ebenso lernt der Hundeführer, wie er seinen Hund effektiv ausbilden kann und welche Grundbedürfnisse des Tieres zu beachten sind. Dieses Fachwissen wird in einem Sachkundenachweis durch den Hundeführer nachgewiesen. Auf dem Übungsplatz wird die Leinenführigkeit, eine Freifolge, die Sitzübung und das Ablegen mit anschließendem Herankommen geübt. Neben dem Vorführen des Hundes auf dem Platz gibt es einen sogenannten Straßenteil, bei dem das Verhalten des Hundes unter Realbedingungen abgeprüft wird. Zusätzlich wird durch den Prüfer die Unbefangenheit des Hundes getestet, bei dem die Reaktion des Hundes beispielsweise auf die Ansprache von Fremden, plötzlich Herunterfallende Gegenstände oder Geräusche beobachtet wird. Der Hund sollte ruhig bleiben und keinesfalls aggressiv reagieren. Hund und Hundehalter werden bei Problemen in diesem Bereich gezielt im korrekten Verhalten geschult und erreichen so einen entspannteren Umgang mit Fremden, anderen Hunden, Joggern, Radfahrern u.ä.

Unten zur Orientierung das Schema, nach dem Hund und Hundeführer auf dem Platz die Prüfung ausführen. Der Ablauf und die einzelnen Elemente werden während des Trainings vermittelt und eingeübt.
Prüfungsschema


|
|
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. Juni 2010 um 16:35 Uhr |